Berufsorientierung


Instrumente

Die SchülerInnen sollen die Berufsorientierung als fortlaufenden Prozess begreifen, in dem sie wichtige Entscheidungen selbständig treffen und dabei durch die Schule begleitet werden. Die Instrumente dienen dazu, die individuelle Entwicklung der Schüler zu dokumentieren und diese so den Schülern bewusst zu machen. Ferner sind die erar-beiteten und reflektierten Informationen und Ergebnisse für alle am Beratungsprozess beteiligten auf diese Weise zur Prozesssteuerung nutzbar.

    • Ein Schlüsselinstrument stellt der Berufwahlpass dar, der Prozesse anregt und steuert, die eigene Lebens- und Berufsbiografie selbstständig zu erarbeiten. Der Berufswahlpass wird ab Jahrgangsstufe 8 eingesetzt und besteht aus einem DIN-A4 Ringordner mit Register-, Informations- und Arbeitsblättern, die zahlreiche Gesprächsanlässe in den unterschiedlichen Fächern bieten können. Ausgehend von dem Konzept der Schule zur Berufsorientierung werden in Kooperation mit Partnerunternehmen Kompetenzchecks, Betriebserkundungen, ein Bewerbungs-training und Schülerpraktika durchgeführt und von den Schülern dokumentiert. Alle Aktivitäten wie Orientieren, Informieren, Beraten, Erproben und Entscheiden liegen somit auch Lehrern, Eltern und Kooperationspartnern als individuelles Planungskonzept vor.
    • Ein Berufserkundungsbogen, der während des zweitägigen Schnupperpraktikums in der Jahrgangsstufe 8 eingesetzt wird, dient dazu, die ersten Einblicke in die Aufgaben und Tätigkeiten des gewählten Berufes festzuhalten. Die Schüler erhalten somit Gelegenheit, viele Informationen zu sammeln, die ihnen dabei helfen das gewählte Berufsbild intensiver zu erfassen. Die Ergebnisse werden dann im Reflexionsgespräch im Unterricht nachbereitet.
    • Während der Blockpraktika in den Jahrgangsstufen 9/10 werden die Schüler im Rahmen des Praktikums von ihren Lehrern betreut. Als Gesprächsgrundlage mit den Ausbildern der Betriebe dienen Protokollbögen, die den Praktikumsverlauf eines einzelnen Schülers aufzeichnen und so eine individuelle Lern- und Berufsberatung ermöglichen.
    • Darüber hinaus fertigen die Schüler eine Praktikumsmappe an. Sie gibt Einblicke in den ausgesuchten Betrieb sowie in den Ablauf der ausgeübten Tätigkeiten und reflektiert die individuellen Erfahrungen, die Wünsche und Erwartungen eines jeden Schülers. Die Praktikumsmappe eröffnet den Schülern aber auch die Fremd-einschätzung des Praktikumserfolges durch Lehrer und Ausbilder.
    • Das Führen von Praktikumsnachweisen während des Langzeitpraktikums in der Jahrgangsstufe 10/Typ A greift schon eine Tätigkeit auf, die später auch als Auszubildender zu leisten ist. Hier dokumentieren die Schüler die ausgeübten Arbeitsabläufe während der Praktikumstage und lassen die Darstellung von ihren Ausbildern und Lehrern gegenzeichnen. Besonders durch die geforderte Kontinuität des Heftführens und die damit verbundene Übernahme eigener Verantwortung lässt sich der Übergang in das Berufsleben trainieren, um damit dem Ziel der Ausbildungsreife näher zu kommen.
    • An Sprechtagen in der Schule werden die Schüler in Begleitung der Erziehungs-berechtigten bezüglich ihrer Schullaufbahn individuell beraten. Insbesondere in den Abgangsklassen wird die Beratung auf einem Beratungsbogen schriftlich dokumentiert. Bei den folgenden Beratungsgesprächen kann dann auf die besprochenen Beratungsziele zurückgegriffen werden.



   
 
 
 
 
Schule am Hexbachtal | Borbecker Straße 86-92 45475 Mülheim/Ruhr | Tel.: 0208 - 740 494-0