Berufsorientierung


Projekte

Doppeljahrgangsstufe 7/8

  • „Startklar“

Startklar ist ein Angebot, das auf eine systematische Stärkung der Lernkompetenz und damit der Ausbildungs- und Berufswahlreife abzielt. Die besonderen Bedingungen von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf finden dabei Berücksichtigung. Neben berufspezifischen Praxiskursen in überbetrieblichen Ausbildungsstätten erhalten die Schüler eine individuelle Förderung ihrer Sozialkompetenz und ihrer berufsbezogenen Fachkompetenzen in Deutsch, Englisch und Mathematik.

  • „Go for work“

Das Projekt besteht aus einer Kompetenzfeststellung und einer praktischen Erprobung. Das Projekt dauert zwei Wochen und findet in der achten Klasse im Zentrum für Ausbildung und Qualifikation in Oberhausen statt. Am Ende erhält der Schüler eine schriftliche Dokumentation über seine Ausbildungsreife und ein Zertifikat über die Teilnahme am Projekt. Der individuelle Förderbedarf zum Erlangen der Ausbildungsreife wird abschließend mit dem Schüler persönlich besprochen.

  • „Go for work II“

Im Rahmen von „Go for work II“ erproben sich die Schüler in drei unter-schiedlichen Berufsfeldern. Die Einteilung der Lehrgänge wird auf Grundlage der Kompetenzfeststellung vorgenommen. Einen Lehrgang wählt der Schüler dabei selber aus. Alle Lehrgänge finden in den Werkstätten des Zentrums für Ausbildung und Qualifikation in Oberhausen statt.

  • „Berufswahlwoche“

Während der Berufswahlwoche absolvieren die Schüler ein zweitägiges Schnup-perpraktikum in selbst akquirierten Betrieben, welches an zwei Tagen schulisch vor- und nachbereitet wird. Ergänzt werden die Aktivitäten der SchülerInnen in den Betrieben und im Unterricht durch einen Besuch des Berufs-informationszentrums.


Doppeljahrgangsstufe 9/10

  • Fortführung des Projektes „Startklar“

 

  • „Dreiwöchiges Betriebspraktikum (I)“

Innerhalb von drei Wochen haben die Schüler aller 9. Klassen die Möglichkeit sich in frei gewählten Betrieben praktisch zu erproben. Dabei werden sie von einer Lehrkraft betreut und beraten. Ihre Erfahrungen im Betriebspraktikum halten sie schriftlich in einem Praktikumsbericht fest. Das Praktikum wird im Unterricht intensiv vor- und nachbereitet.

  •  „Berufsorientierungscamp“ (BOC)

Das Berufsorientierungscamp ist ein mehrtägiges, praxisbezogenes Seminar für alle 9. Klassen, das außerhalb der Schule stattfindet und gemeinsam von Lehrkräften und außerschulischen Trainern geplant und durchgeführt wird. Im Rahmen des BOC finden sowohl Übungen zur Kommunikation als auch Interaktions- und Rollenspiele, sowie Übungen zur Stärkung des Selbst-bewusstseins und der Teamfähigkeit der Jugendlichen, statt.

  • „Projekttage zur Berufswahlentscheidung“

Zum Ende des 9. Schuljahres nehmen alle Schüler an den Projekttagen zur Berufswahlentscheidung teil. Die Schüler absolvieren dabei eine sogenannte „Schatzsuche“, an deren Ende eine gezielte Berufswahlentscheidung stehen sollte.

  • „Berufseinstiegsbegleitung“

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Projekt der Bundesagentur für Arbeit in Kooperation mit dem Bbwe (Berufsbildungswerkstatt). Ziel des Projektes ist es, Jugendliche bereits ab der Vorabgangsklasse beim Erreichen des Schulab-schlusses, der Praktikumsaquise und der Ausbildungssuche zu unterstützen. Das Projekt umfasst eine Betreuungszeit von zwei Jahren. Die Betreuung beginnt im 2. Schulhalbjahr des 9. Schuljahres und endet ein halbes Jahr nach Aus-bildungsbeginn.

  •  „ Bewerbungstraining“

Um die Schüler auf die anstehenden Bewerbungsgespräche vorzubereiten, werden in den 10. Klassen Bewerbungstrainings durchgeführt. Die Lehrer werden in der Planung und Durchführung von externen Trainern unterstützt.


  • „Langzeitpraktikum“

Dies ist ein Praktikum, welches einmal wöchentlich über das gesamte zehnte Schuljahr hinweg stattfindet. Die Schüler der Klasse 10 Typ A haben hier die Möglichkeit sich auf praktischem Wege in einem Betrieb für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen. Das Praktikum wird durch die Schüler über ein Praktikumnachweis dokumentiert. Die Lehrkräfte führen in regelmäßigen Abständen Praktikumsbesuche durch und halten Rücksprache mit den Betrieben. Alle Praktikumsbesuche werden in einem Protokollbogen dokumentiert.

  • „Dreiwöchiges Betriebspraktikum (II)“

Aufbauend auf den Praktikumserfahrungen in Klasse 9 erproben sich in diesem Blockpraktikum alle Schüler der 10. Klassen in ihrem Berufswunsch. Die Schüler dokumentieren und reflektieren ihre Erfahrungen in einer umfangreichen Praktikumsmappe. Das Praktikum wird von Lehrkräften intensiv vorbereitet, betreut und nachbereitet.

  • „Kompetenzagentur“

Mit dem Programm „Kompetenzagentur“ des BMFSFJ wurde in Deutschland ein neues Modell zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration besonders benachteiligter Jugendlicher eingeführt. Ziel ist es, den Jugendlichen, die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang in den Beruf nicht profitieren oder den Zugang zu den Unterstützungsleistungen nicht aus eigenem Antrieb finden, Brücken zu bauen. Dies geschieht insbesondere durch eine intensive Begleitung der Jugendlichen in Fragen der Berufsorientierung, der Formulierung und Umsetzung von kurz, mittelfristigen und langfristigen Zielen, sowie einer Unterstützung der Jugendlichen zur Bewältigung in alltäglichen Lebensfragen. Die Schüler werden nach ihrem Schulabschluss über ein Jahr hinweg weiter betreut.

  • „Ausbildungspaten“ des CBE

Ehrenamtliche Helfer des CBE unterstützen einzelne Schüler des zehnten Schulbesuchsjahres, um eine gelungene Anschlusslösung der Schüler nach deren Schulabschluss zu ermöglichen. Sie stellen Betriebskontakte her und unterstützen die SchülerInnen bei der Ausbildungssuche.


Betrieb und Schule – BuS-Projekt

Schüler und Schülerinnen mit absehbar schwierigem Schul- und Berufsverlauf im letzten Pflichtschuljahr werden in diesem einjährigen Projekt durch die Kombination schulischen, individuellen Lernens mit betrieblicher Erfahrung auf den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet.
Der Unterricht erfolgt in einer kleinen Lerngruppe an drei Wochentagen und orientiert sich an den Anforderungen des Berufslebens. An zwei Wochentagen befinden sich die Schülerinnen und Schüler im betrieblichen Praktikum unter fachlicher Anleitung. Die Jugendlichen erleben dort die konkreten Anforderungen der Arbeitswelt und können sich unter diesen Bedingungen erproben.
Die unterschiedlich großen Fähigkeiten und Erfahrungen der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfordern ein hohes Maß an individualisierten Lernverfahren. Unterrichtsinhalte zielen darauf ab, einen möglichst direkten Bezug zur Berufs- und Arbeitswelt zu schaffen. Eine vertiefende Berufsorientierung, gezielte Trainingsphasen (Bewerbung, Telefonate, Konflikte im Betrieb), Arbeit in Projekten, die Bewältigung von Alltagsproblemen sind wesentlicher Bestandteil des Unterrichts mit dem Ziel, einen Zugang zu den Jugendlichen zu finden.

  • Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ihnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern.
  • Sie können den Zusammenhang zwischen beruflichen und schulischen Anforderungen besser erkennen.
  • Sie machen Erfahrungen, die zu fundierter und realistischer Berufsorientierung führen.
  • Ihre Chancen bei der Bewerbung um Ausbildungs- und Arbeitsplätze steigen.
  • Die betriebliche Praxiserfahrung trägt zur persönlichen und sozialen Stabilisierung bei.

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Schule am Hexbachtal | Borbecker Straße 86-92 45475 Mülheim/Ruhr | Tel.: 0208 - 740 494-0