BuS-Projekt


Informationen für Eltern, Schüler und Betriebe

Zielgruppe

Das BuS-Projekt ist für Schülerinnen und Schüler vorgesehen, die die Schule –zum Teil nach mehrfacher Wiederholung einzelner Schuljahre- voraussichtlich ohne Schulabschluss und ohne konkrete Perspektiven für ihre berufliche Zukunft verlassen.

Ziel des Projektes

Das BuS-Projekt ermöglicht einen nahtlosen Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung im Anschluss an das letzte Schuljahr.

Teilziele und zentrale Inhalte

a) Für die Jugendlichen

• Erkennen des Zusammenhangs zwischen beruflichen und schulischen Anforderungen
• Erlernen wesentlicher Grundkompetenzen zum Einstieg und Verbleib in der Arbeitswelt
• Fundierte und realistische Berufsorientierung
• Auswahl und Besetzung eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes
• Persönliche und soziale Stabilisierung

b) Für die beteiligten Betriebe

• Gezielte Nachwuchssuche
• Befähigung zum erfolgreichen Umgang mit benachteiligten oder schwierigen Jugendlichen
• Integration von geeigneten Jugendlichen in die betriebliche Praxis


Besuch der BuS-Klasse

Die BuS-Klasse können ausschließlich Schülerinnen und Schüler besuchen, die keine Aussicht mehr haben, auf „normalen“ Weg einen Schulabschluss zu erreichen. Aus diesem Grunde ist der Besuch von Schülerinnen/Schülern, die durch die Versetzung in die Klasse 10 bereits den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreicht haben, nicht möglich.

Voraussetzung für den Besuch der BuS-Klasse ist, dass die Schülerin/der Schüler und die Erziehungsberechtigten zustimmen. Dies wird durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung, in der die Rechte und Pflichten festgelegt sind, „besiegelt“. Daneben müssen die Schülerin/der Schüler, die Erziehungsberechtigten, die Schule und der Betrieb Praktikumsvereinbarungen unterzeichnen, die dem Bildungsverhältnis ein formales Gewicht geben.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen während des Projektes 3 Tage die Schule und 2 Tage einen Betrieb.
Die Betriebe werden von den Lehrern der BuS-Klasse ausgesucht. Die Auswahl ist von 2 Faktoren abhängig:

 


• Ermöglichen sie den Schülerinnen und Schüler ein einjähriges Praktikum?
• Sind sie bei Bewährung im Anschluss an das Praktikum bereit, den Schülerinnen und Schülern in Ausbildungoder in ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen?

Voraussetzung ist, dass die Betriebe über eine Befähigung zur Ausbildung verfügen. Selbstverständlich können die Schülerinnen und Schüler Praktikumsstellen vorschlagen. Es müssen aber die genannten Punkte beachtet werden.

(Informationen entnommen aus: Betrieb und Schule BUS Förderpraktika im letzten Pflichtschuljahr an Hauptschulen, Gesamtschulen, Sonderschulen und Berufkollegs. Hrsg. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen.)

 
 

>mehr Informationen zu BuS-Projekt

 
 
 
 
Schule am Hexbachtal | Borbecker Straße 86-92 45475 Mülheim/Ruhr | Tel.: 0208 - 740 494-0