Übermittagsbetreuung

Im Schuljahr 1998 wurde an der Schule am Hexbachtal mit der Gestaltung und Betreuung des außerunterrichtlichen Freizeitbereichs begonnen, zunächst nur für das 5. und 6. Schuljahr.

Den Schülerinnen und Schülern stehen vier Räume zur Verfügung (Spielkeller): Billard- und Kickerraum, Toberaum, Aufenthaltsraum mit Büchern und Spielen und integriertem Küchenbereich und zuletzt Beratungsraum für Einzelgespräche. Das Mittagessen nehmen die Schülerinnen und Schüler in der dafür erbauten Mensa ein.

Die Organisation, Gestaltung und Betreuung dieser Bereiche wird von einer Sozialpädagogin und einem Sozialpädagogen in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt.

Die Übermittagsbetreuung schafft eine Plattform, die die Schülerinnen und Schüler ihr Verhalten in der Gruppe erproben lässt.

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler sind unter anderem:

  • Bereitschaft zu sozialem Handeln wecken,
  • das Akzeptieren von Regeln,
  • Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein entwickeln und stärken,
  • alternative Umgangsformen kennen zu lernen,
  • Erlernen von Konfliktlösungsstrategien,
  • Ausbau der Fähigkeiten, Gefühle angemessen verbalisieren zu können,
  • eigene Defizite in konstruktives Verhalten umzusetzen,
  • Verhältnis und Toleranz erlernen,
  • Kreativität zu entwickeln,
  • Förderung der Esskultur und Stärkung des Gruppengefühlts durch das gemeinsame Einnehmen eines Mittagessens,
  • Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen.

Durch das gemeinsame Mittagessen und das Nutzen der Freizeitangebote, die durch die Hausaufgabenbetreuung ergänzt werden, gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen positiven Bezug zur Schule.

Auch die Eltern profitieren von den geregelten Zeiten der Übermittagbetreuung, indem sie ihrr Familienleben leichter organisieren können.

Der Bedarf an sozialpädagogischer Betreuung ist durch die große Zahl an Schülerinnen und Schülern, die häufig aus schwierigen Verhältnissen stammen, sehr hoch. Bei schwerwiegenden schulischen oder persönlichen Problemen ist es mitunter erforderlich, ein langwährendes und intensives Betreuungsverhältnis einzugehen.

In regelmäßigen Einzelberatungsgesprächen werden die psychosozialen Probleme der Schüler besprochen. In Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern, dem Jugendamt und dem Schulpsychologen werden Lösungen entwickelt

 

   
 
 
 
 
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