Die pädagogische Konzeption der Stufe 5/6


Sanfter Übergang in die Sekundarstufe I

Kontakt zu den Grundschulen

Zehn Wochen vor der Einschulung besuchen die zukünftigen Klassenlehrer die Grundschulen, lernen die Kinder in ihrem bisherigen Schulumfeld kennen und holen Informationen über den Leistungsstand, das Lern- und Sozialverhalten der Kinder ein. Mit Hilfe der individuellen Vorinformationen werden die Klassen gebildet.

Erster Kontakt zu Schülern und Eltern

Vor den Sommerferien gibt es einen Kennenlern-Nachmittag mit allen neuen Schülern, ihren Eltern, unseren Sozialpädagogen und Klassenlehrern. Die Schüler haben die Möglichkeit, gemeinsam mit den Sozialpädagogen die Schule zu erkunden. Währenddessen werden die Eltern in einem Gespräch mit den zukünftigen Klassenlehrern über Organisation und Schulkonzept informiert.

Die ersten Schulwochen

Die neuen Schüler des fünften Jahrganges werden am 1. Schultag im Rahmen einer gemeinsamen Feier in unserer Schule begrüßt. Im Anschluss daran lernen die Kinder ihre neuen Klassenräume, ihre Mitschüler und Klassenlehrer näher kennen. Währenddessen haben die Eltern der Schulanfänger Gelegenheit zum Gespräch mit der Schulleiterin und den Sozialpädagogen.
Die ersten Wochen stehen unter dem Motto „Kennenlernen“ und werden durch die Klassenlehrer betreut. Die Kinder lernen  in verschiedenen Spielformen ihre neuen Mitschüler kennen und erkunden auch in Ausflügen ihre neue schulische Umgebung. Zur Förderung des Zusammenwachsens in der neuen Gruppe wird regelmäßig gemeinsam gefrühstückt. Die neuen Fachlehrer stellen sich und ihre Fächer vor.
Die ILSE (Informationssystem, Lehrer, Schüler, Eltern) wird Schülern und Eltern als neues Mitteilungsheft der Schule vorgestellt. Es strukturiert die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule.

Soziales Lernen
Die neuen Schüler kommen mit diversen Vorerfahrungen aus unterschiedlichen Schulen. Um eine gelungene Klassengemeinschaft aufzubauen, ist das Erlernen von sozialen Kompetenzen notwendig. Aus diesem Grund ist soziales Lernen ein durchgängiges Unterrichtsprinzip für die gesamte Schulzeit. Lehrer, die zum Themenkomplex „Sozialkompetenz“ speziell geschult wurden, unterstützen die Klassenlehrer in ihrer Arbeit. Damit Konflikte nicht nur auf Lehrer-Schüler-Ebene gelöst werden, gibt es an unserer Schule Streitschlichter, die in regelmäßigen Abständen ausgebildet werden. Sie sind akzeptierte Ansprechpartner bei allen anfallenden Konflikten zwischen Schülern.
 

Basics

Die Schüler bringen die verschiedensten Kompetenzen hinsichtlich ihrer Arbeitsplatzorganisation und der Anwendung von Arbeitsmethoden mit. Um eine allgemeingültige Struktur aufzubauen, lernen sie in allen Unterrichtsfächern sowohl ihre Unterrichtsmaterialien nach festgelegten Prinzipien zu führen als auch grundlegende Arbeitstechniken selbstständig anzuwenden. Es besteht ein Regelwerk zur ordentlichen Heftführung, welches in jedem Unterrichtsfach gilt und auf dessen Einhaltung großer Wert gelegt wird. Die einzelnen Unterrichtsfächer sowie die entsprechenden Schnellhefter haben zur besseren Orientierung festgelegte Farben.

Klassenlehrer-Prinzip

Zur leichteren Eingewöhnung werden die Klassen in Anlehnung an die Grundschule nach dem Klassenlehrer-Prinzip geführt, d. h., dass mindestens ein Hauptfach von dem Klassenlehrer unterrichtet wird. Zusätzlich unterrichtet ein Co-Klassenlehrer in jeder Klasse. Es wird darauf geachtet, dass eine weibliche und eine männliche Lehrkraft als  Klassenlehrer bzw. Co-Klassenlehrer fungieren. Dieses Team  arbeitet über alle Schuljahre hinweg bis zur Klasse 10 zusammen. Die hieraus resultierende Kontinuität hilft Schülern, sich im Rahmen der Schule sicher zu fühlen und beständige Ansprechpartner zu haben. Zusätzlich zum Klassenleiterteam unterrichten verschiedene Fachlehrer in jeder Klasse. Hierbei handelt es sich um eine kleine Anzahl von Lehrkräften, die in der Regel durchgehend bis zum Schulabschluss die Klasse unterrichtet. Der Klassenlehrer kooperiert mit allen Fachlehrern, mit den Schulsozialpädagogen und mit den Fachkräften für die Hausaufgaben- bzw. Nachmittagsbetreuung. Dadurch werden ein durchgehender Informationsfluss und eine kontinuierliche und  transparente  schulische Arbeit ermöglicht.


   
 
 
 
 
Schule am Hexbachtal | Borbecker Straße 86-92 45475 Mülheim/Ruhr | Tel.: 0208 - 740 494-0